white space, Zürich

Installation und Performance. Mit Joel Forster (Stepp), Mirjam Suter (orientalischer Tanz), Bernhard Gertsch (Barocktanz) und Georg Traber (Affe).

Performance an der Vernissage: Die drei tanzten zwanzig Minuten, sassen zwanzig Minuten nur da und tanzten dann nochmals während zwanzig Minuten. Man hörte keine Musik, sondern nur den Rhythmus der Steppschritte. Die Tänzer hörten ihre Musik mit Kopfhörern, sie tanzten unabhängig voneinander. Es gab Momente zufälliger Überschneidungen, die sich dann wieder auflösten.
Der Affe sass während dem die Tänzer tanzten, für eine Stunde auf seiner Kiste und ass ab und zu eine Banane. Er stand für das Wilde, Unberechenbare, Unkontrollierte.

Installation: Ich wählte für die vier Charakteren jeweils entsprechende Tapeten aus (Las Vegas/50-er Jahre, Orient, Barock und Dschungel). Die Tapeten schnitt ich in Streifen, Dreiecke, Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Stücke tapezierte ich vor Ort zu einem neuen Muster zusammen.
Ein ausgesprochen analoger Versuch, diese vier Welten und Zeiten zusammen zu bringen. Frei nach der Tradition, wie mit Mustern und Ornamenten seit Jahrhunderten umgegangen wird.
Der Aluglitzer am Boden lag zu Anfang als perfekte Fläche da, zeichnete dann aber schnell die Schritte der Tänzer und Besucher ab und löste sich als Fläche auf.